Keine Chance für Langfinger

Smarte Systeme machen nicht nur das Leben leichter, sondern auch sicherer. Der Einbruchsschutz ist in Häusern und Wohnungen ein ersntzunehmendes Thema. Österreichweit wurden im Jahr 2019 rund 1.200 Einruchsdiebstähle in Häuser und Wohnungen verzeichnet. Im Pandemiejahr 2020 gingen diese zwar um rund 27% zurück, dennoch heißt es hier wachsam sein.

In Einfamilienhäusern verschaffen sich die Einbrecher am häufigsten über Fenster und Fenstertüren Zugang. In Mehrfamilienhäusern erfolgt der Zugang drüber hinaus auch direkt über die Wohnungstür. Die Einbrüche werden dabei wie fälschlicherweise oft angenommen nicht nur nachts verübt: Gut ein Drittel der erfassten Delikte finden tagsüber statt.

Vorbeugen schützt

Erklärtes Ziel ist es zu verhindern, dass es überhaupt zu einem Einbruchdiebstahl kommen kann. Diesbezüglich zeigt die Kriminalitätsstatistik Erfreuliches: Die Zahl der gescheiterten Einbrüche wächst seit 2010 kontinuierlich. Grund dafür ist auch der Einsatz von professioneller Sicherheitstechnik. Die Polizei macht diesbezüglich auf verschiedene technische Möglichkeiten aufmerksam: Neben Videoüberwachung und Bewegungsmeldern können auch Tür- und Fenstersensoren einen Alarm auslösen, wenn sich jemand unbefugt Zutritt verschaffen will. Solche Alarmsysteme können gut sichtbar bereits im Vorfeld dazu dienen, potenzielle Straftäter abzuschrecken und den Bewohnern ein beruhigtes Gefühl zu geben. Ebenfalls weist die Polizei darauf hin, dass sich Sicherheitstechnik auch in Smarthome-Systeme integrieren lässt, die so nicht nur den eigenen Komfort, sondern auch die Sicherheit maßgeblich erhöhen. Wer dabei zusätzlich auf Nummer sicher gehen will, der sollte den Rat der Polizei befolgen und darauf achten, dass die Systeme selbst technisch vor Manipulation und Datenmissbrauch geschützt sind.